Als neuestes Objekt hab ich mir den Cityliner von Revell auserkoren. Auf der Rückfahrt aus Luxemburg wollte ich in Trier die Firma Kylltal-Reisen aufsuchen. Doch soweit bin ich gar nicht gekommen, stand doch das Objekt der Begierde beim örtlichen MAN Händler auf dem Hof. Kurze Zeit später kam dann auch der Fahrer, um den Bus abzuholen, was mir die Möglichkeit gab auf die Schnelle noch ein paar Bilder vom Innenraum zu schießen.
Angefangen hab ich mit der Lenkung. Diese will ich unbedingt funktionsfähig haben. Also heißt es erst mal, den Plastikklumpen zu zerteilen und mit Profilen wieder neu aufzubauen. Hier hab ich bewußt etwas grober gearbeitet, da der Bus ein stattliches Gewicht mitbringt und die Achse entsprechend stabil sein sollte. Links noch original, rechts im Bild neu aufgebaut:
Damit die Spurstange sich frei bewegen kann, wurde sie einiger angegossener Teile beraubt. Zusätzlich wurde in dem u-förmigen Mittelträger etwas Material weggeschliffen.
Da der Platz für in den Radhäusern für eingeschlagene Räder schlichtweg nicht vorgesehen ist, mußte ich auch hier kräftig mit der Proxxon nachhelfen und Platz schaffen. Das Plastik ist hier 2mm dick und Platz Mangelware.
Da ich keine Lust hatte, in dem engen Radhaus noch mit Spachtelmasse zu arbeiten, hab ich es kurzerhand mit 400er Schleifpapier verkleidet. nach dem Lackieren sieht man davon eh nichts mehr.
Hi Oliver Schön, daß Du mal was ganz anderes baust! Den Bus habe ich auch im Regal liegen, doch noch nicht mal in den Karton geschaut. Umso interessanter ist hier Dein Baubericht. Es ist schon sehr verwunderlich, daß man auch hier nach der "New Concept"-Methode vorgegangen ist und nicht einmal die Lenkung beweglich gemacht hat Bewegt sich der Bausatz doch in der gehobeneren Preisklasse! Bei einem Bus ist eben diese Lenkungsdarstellung-(für mich)- ein absolutes Muß! Ich nehme an, daß Du auch die Lackierung dem Vorbild entsprechend herstellen wirst?! Wird dies ein Decal oder mit viel Brushkunst eine Lackierung die ineinander verläuft? Das Vorbild sieht sehr schön aus! Bin auf weitere Bauschritte gespannt Gruß Helmut
Ja Helmut, was soll man machen? Entweder lebt man mit den Unzulänglichkeiten oder man ändert sie, was aber in diesem Fall mit viel Arbeit verbunden ist. Man denke nur an die ganzen Staufächer und Klappen, die ein Bus hat, aber das wäre eine Mammutaufgabe das alles umzubauen. Schaun mer mal, der Winter ist noch lang. Mit ein bisschen Glück bekommt man den Bus schon für kleines Geld. Ich hab ihn bei ebay für 40€ incl. versand bekommen. Da will ich nicht meckern. Toll wäre es, wenn es ein Beleuchtungsset für den Bus geben würde. Für mich als Kurzschlußschlosser die ideale Ergänzung für so ein Projekt.
Ich hab vor, den Bus so wie oben gezeigt zu bauen. Die Lackierung wird dann noch eine Herausforderung werden über die ich mir auch schon den Kopf zerbrochen habe
Ich bin zwar nicht so der Bus-Fan, aber das Vorbild gefällt mir! Die Lackierung mit dem verlaufenden Grün kann man eigentlich nur per Airbrush machen, ich glaube nicht, daß ein Decal da gut aussieht Natürlich sollte man die Verlaufslackierung vorher üben, bevor das Modell versaut ist. Bin gespannt auf mehr...!
Viel hat sich nicht getan in den vergangenen Tagen. ich hab erst mal fleißig Baugruppen vormontiert. Sind ja fast alles große Teile. Die Hinterachse besteht nur aus 2 Teilen. Das was jetzt sichtbar ist, ist die Unterseite und besteht aus einem Teil. Das zweite teil ist nur die andere Hälfte des Achskörpers.
Der Motor hat ein paar Teile mehr, ist auch schön detailliert und dürfte nach einer kleinen Umbaumaßnahme auch beim TGA passen.
Ärgerlich ist, dass gerade die Teile der Außenhaut einige zum teil kräftige Sinkstellen enthalten und hier ordentlich gespachtelt werde muß. Ganz besonders betroffen ist das Vorderteil.
Fast überall, wo auf der Innenseite Halterungen angespritzt und das Material dicker ist, darf man fleißig spachteln.
Schön detailliert ist hier das Armaturenbrett und der Fahrerplatz .
Ganze 25 Sitzbänke (2-teilig > Sitze und Armlehne) gilt es heraus zu trennen, zu versäubern und zusammen zu kleben.
Eigentlich wäre jetzt schon der Zeitpunkt, um erste Baugruppen zu lackieren um sie zusammen zu setzen.