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Dieses Thema hat 14 Antworten
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 Seltenes
Truckoldi Offline




Beiträge: 116

29.09.2018 15:00
AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus Modellbaugemeinde,

Eine kleine Vorgeschichte zum Modell, sei mir erlaubt, denn es hatte sage und schreibe 43 (dreiundvierzig) Jahre gebraucht, bis dieser Bausatz in meinen Besitz kam. Als ich ihn, damals so Anno 1974, das erste mal gesehen hatte, hat mein Taschengeld nicht gereicht um die Katzenraupe, so nenne ich sie mittlerweile liebevoll und ist nur eine Wortspielerei meinerseits, gleich zu kaufen. Als ich dann genug gespart hatte, war sie natürlich nicht mehr da, im Geschäft, nun ja usw. usw. Irgendwann habe ich nicht mehr an das Modell gedacht, aber vergessen habe ich es NIE! Aber im Februar 2017 war es dann soweit und ich war, zu einem absolut fairen Preis, an diesen Bausatz gekommen.

Aber gut, legen wir mal los, mit meiner Variante so sieht das Raupengetier auf dem Karton aus.




Und das sind seine Einzelteile, im Karton, eine Bausatzvorstellung kann, wenn gewünscht, auch gemacht werden, sie ist ja mittlerweile wieder Verfügbar, von rund2.




In diese Richtung sollte es dann gehen, denn dieses Eigenbau Tonnendach, hat mich sofort fasziniert und ich hab versuchen es auch so umzusetzen.


Quelle: ironmartonline.com



Angefangen habe ich dann mit den Ketten, 20 Kettenglieder waren schon zusammen gebaut und diese dann wieder auseinander zunehmen, ist ohne Bruch einfach nicht mehr möglich.




Die Kettenglieder selber, müssen ein wenig versäubert werden, hier sind Zahlen und ein paar Auswerfermarken drauf.




Die Kettenglieder habe ich dann nach und nach mit Hilfe eines kleinen Schraubenziehers, er diente mir nur zum eindrücken, verbunden. Das heißt, es wurden immer nur 21 Stück aneinander gebaut, so das 4 viertel Ketten entstanden sind, das ist dann später einfacher zum lackieren, ein kleiner Trick den ich früher auch bei meinen Panzermodellen benutzt hatte.






Auch hatte ich mir schon einmal, das Lochmasken Decal, vom Kühlergrill eingescannt und auf selbst klebende Folie ausgedruckt. Gleich dreimal, erst einmal üben ob es mit selber Bohren auch funktionieren wird, wenn nicht dann Plan B, von dem ich da, noch nicht wusste wie er aussieht.




Ich habe mich nun zuerst um die Fahrwerke gekümmert, damit da dann der Kleber trocknen kann, bevor es weiter geht.
Zuerst habe ich alle Teile, die zum ankleben waren angebracht und auch die Laufrollen zusammen gebaut und dann vorsichtig am großen Seitenteil lose angesteckt, ist etwas frickelig, da sie schon etwas spiel haben.




Die große Umlenkrolle, der Kette, habe ich aber zunächst bei Seite gelegt die wurde am Schluss eingebaut.




Dann wurde das kurze Seitenteil mit Kleber bestrichen und über die Laufrollen gesteckt und dann nach oben hin zusammen gedrückt, wie gesagt wenn man Vorsichtig zu werke geht, klappt es beim ersten Mal.




Nun wurde die Umlenkrolle eingebaut und die oberen Stützrollen angebracht, das ging ruckzuck und ohne Probleme.




Eines hatte ich eben noch vergessen zu erwähnen, innen in den Fahrwerken werden zwei Teile angebracht, hier sollte man darauf achten das sie rechtwinkelig eingebaut werden, sonst könnte es beim weiteren Zusammenbau Schwierigkeiten geben.




Dann wurde die andere Fahrwerksseite genauso zusammen gebaut.




So sehen die beiden Teile dann aus wenn sie fertig sind.






Auch hatte ich zur Probe einmal zwei Kettenteile angelegt um zu sehen ob das später auch alles so zusammen passte, tut es...




Noch ein Stillleben von meinem Arbeitsplatz, einfach nur so...




Aber nun weiter im Text, zunächst habe ich die vier Kettenteile, mit einer Mischung aus Eisen 91 und Alu 99 lackiert.




Nach dem das trocken war, wurden jeweils zwei Teile zu einer langen Kette verbunden und anschließend wurde das mit mit meiner eigenen Rostmischung, relativ ungleichmäßig, über lackiert,gleich danach noch mal mit der Eisen/Alumischung die Stege nach lackiert.




Und eine Passprobe, an den Fahrwerken, wurde gemacht, danach habe ich die Ketten erst einmal zur Seite gelegt. Da wusste ich ja noch nicht was auf mich, zum Thema Ketten, noch auf mich zukommen würde.




Das soll es nun, für den Anfang hier gewesen sein und ich hoffe das ihr an dem Baubericht auch Interesse habt, wenn nicht, ok, dann lasse ich es einfach sein, bis zum nächsten mal dann,


LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

01.10.2018 08:38
#2 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus zusammen,

Die Löcher selber bohren zu wollen, war ein Satz mit „X“, aber Versuch macht Kluch, wie man so sagt, der Abstand von Loch zu Loch ist doch zu gering. Für das Lochblechimitation, hatte ich einen guten Ersatz gefunden, ich hatte hier in meinem Fundus noch Gittermaterial, leider nicht mehr in der richtigen Größe, so das ich da Stückeln musste.




Ok soweit, nun aber erst mal den Bereich am Kühler auch ausschneiden, dazu habe ich das rundherum mit Kreppband abgeklebt.



Nun habe ich das mit einem flexiblem Lineal und einem Skalpell angeritzt und dann nach und nach durch geschnitten, zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine kleine Säge noch nicht und das Gitter zur Probe einmal dahinter gelegt.






Die Schnittkanten wurden nun noch etwas bei geschliffen, das erste Teil, des Gitters wurde dann zugeschnitten und ein paar Streifen, aus Joghurtbecher Material wurden auch schon zugeschnitten, damit ich mir Verstärkungen machen kann.




Ein etwas größeres Gitterstück habe ich dann auch noch gefunden so das ich nur zwei Teile zusammen stückeln muss. Zusätzlich wurden nun oben und unten, je ein schmaler Streifen angepasst und eingeklebt, das dient nun als Wiederlager, damit hier nichts durch rutschen kann und es auch später stabiler ist.




Von vorne sah das ganze dann nun so aus.




So könnte man doch sagen das, dass der Haus und Hofschlosser, nach einer Beschädigung des original Lochbleches, ein Gitter, selbst angefertigt und eingebaut hat.

So das war es dann erst mal wieder von dieser alten Baustelle...


Quelle: ironmartonline.com



… bis zum nächsten mal, dann wieder.


LG Bernd

XXL Offline




Beiträge: 2.229

01.10.2018 15:46
#3 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Hallo Bernd!

Na klar ist dein Baubericht interessant

Ich hatte damals wohl mehr Taschengeld als du die CAT habe ich
auch mal gebaut... leider mehr schlecht als recht...

Also zeig uns mal, was man daraus machen kann!

Raupen-Grüße

Jochen

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

02.10.2018 08:36
#4 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus Modellbaugemeinde,

Ok gut, dann mache ich das nun auch mal, denn ein paar Kleinigkeiten, habe ich an meiner Raupe schon verändert, Jochen.
Es ging dann auch mit dem Rahmenbau der Katzenraupe weiter und meine Befürchtung, es gibt sie nicht bei diesem Bausatz, hat sich dann gottlob nicht bewahrheitet.
Ach so ja klar, was meine ich gerade? Senkstellen... Hurra es gibt sie doch!...






Ich kenne kaum einen AMT-Bausatz wo so was nicht vorkommt und nun war ich auch beruhigt, das es ein „Echter AMT“ ist und nicht irgend so ein Plagiat aus der Neuzeit...
Aber gut das wurde dann auch flugs verspachtelt sowie verschliffen.






Gut und es ging dann weiter, nein keine Senkstellen mehr aber die nächsten größeren Teile waren angesagt, hier zu wurden an den hinteren Teilen noch je drei Winkel angeklebt und dann kamen sie an den Rahmen und auch die vorderen großen Teile wurden angeklebt, hier kommen später der Grill und der Kühler ran, ein paar Kleinteile aber auch noch.






Und dann, ha, was haben sich die AMT Entwickler eigentlich dabei gedacht, außer zwei von diesen Senkstellen ist nun nichts mehr zu sehen, klasse und man die konnten es ja doch..




Damit ich aber mein Ego wiederherstellen konnte, gab es noch eine kleine Stellprobe, von Fahrwerken und Rahmen... und was ich da so sehe gefällt mir durchaus.




Gut, dann zurück zur Raupe, es wird nun ein wenig kniffeliger. Da ich ja auch den Kühlergrill ausgeschnitten habe und der vor der Lackierung, angebaut werden soll, muss ja nun auch der Kühler selber, extra lackiert und eingebaut werden, nur funktioniert das so nicht wirklich. Denn, wenn der Grill angebaut ist bekommt man den Kühler nicht mehr eingebaut und auch mit dem Schutzblech, für das Lüfterrad gibt es Probleme.

Aber eine praktikable Lösung ist mir eingefallen, das es doch geht, zuerst werden links und rechts zwei Nasen wegschnitten (rote Pfeile) und die Stellen sauber glatt geschliffen, zwar soll hier der Kühler später aufsitzen, was aber nicht wirklich wichtig ist.






Daraus ergibt sich dann eine ganz neue Phase des Zusammenbaues und der Lackierung des Kühlers, siehe 1.-4. auf dem nächsten Bild.




Als 1. nun die Hydraulikverbindungsstange einkleben, wenn die fest ist, kann 2. der Kühlergrill angebracht werden.






Wie es dann später weiter gehen wird, nach dem das alles lackiert ist, zeige ich euch aber schon mal auf den nächsten beiden Bildern.
Der Kühler kann dann später, 3. von unten in den Rahmen eingeschoben und verklebt werden.




Das Schutzblech, für das Lüfterrad, kann dann auch später, nach der Lackierung,als 4. von hinten und oben her am Kühler angeklebt werden, aber vorher den Motor nicht vergessen, sonst ist die Arbeit für die Katz gewesen.




Nun noch ein paar Löcher zwischen Rahmen und Grill verspachteln und erst mal aushärten lassen.




Hier geht es dann auch beim nächsten mal weiter und das war es dann auch schon wieder von mir, für Heute, bis zum nächsten mal,


LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

03.10.2018 09:21
#5 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus zusammen,

Nachdem ich dann die gespachtelten Stellen verschliffen hatte, was man später auf einem Bild sehen kann, ging es nun aber an den Bau des Motors.
Beim Zusammenbau des Motors gibt es soweit keine Probleme, alles passt gut zusammen. Zwei kleine Senkstellen, auf jeder Seite, die man später sehen kann, wurden verspachtelt und verschliffen. Außerdem habe ich, laut meinen Vorbildfotos, ein paar Leitungen und das Gasgestänge auf der rechten Seite, ergänzt und auch schon die Löcher für die Hydraulikleitungen sind vorgebohrt, allerdings fehlen mir da noch welche, wie ich eben festgestellt habe.






Der Motor dann auch mal von oben.






Als nächstes kam dann nun schon mal etwas Farbe ins Spiel, das heißt der Motor wurde nun komplett mit einer 1zu1 Mischung aus Eisen 91 und Alu 99 lackiert, damit wird dann später auch die komplette Raupe lackiert werden.






Nun hat aber, mein Haus und Hofschlosser, beim sichten der Bilder für die Leitungen, entdeckt, dass das Schutzblech für das Lüfterrad, zum Teil gar kein Blech ist, sondern auch aus einem Drahtgitter besteht. Das kann man auf dem nächsten Bildausschnitt gerade noch so erkennen.


Quelle: ironmartonline.com



Also gut, warum das nicht auch probieren und habe den runden Bereich im Inneren des Bleches, vorsichtig mit einem Skalpell, ausgeschnitten.




Um nun aber hier das Gitter einzukleben, braucht es ein Wiederlager, da ich aber kein so großes Stück 0,5mm Sheet mehr da hatte ( da muss ich unbedingt für Nachschub sorgen...) habe ich das aus einem Rest Streifen zusammen gestückelt und angeklebt.






Nachdem da der Kleber ausgehärtet war, wurde alles rund herum noch geschliffen, so das es nun wie von meinem Schlosser, als neu eingebautes und zurecht gestückeltes Teil aussieht. Vorher hatte ich mir aber schon das Gitter, gemäß der Vorlage, zugeschnitten und mit Sekundenkleber eingeklebt.






Eingebaut, mit dem Motor, aber noch ohne Lüfterrad, sieht das dann schon mal so aus. Allerdings ist das alles noch nicht fest verklebt, klar musste ja noch so einiges gemacht werden.






Aber ich denke mal, das es so geht mit dem Gitter und auch schon gut aussieht.


Quelle: ironmartonline.com



Bis zum nächsten mal dann wieder,

LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

05.10.2018 08:41
#6 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus allerseits,

Und schon geht es weiter, und zwar mit den Teilen für die Halterungen, der Fahrwerke am Rahmen, das sind dann jenige welche...




… wobei die beiden großen, spitzen Teile erst beim nächsten mal Thema werden, hier musste nach dem zusammen kleben noch ein wenig gespachtelt werden, was erst mal trocknen muss. Somit geht es nun gleich mit dem Tipp, eines Modellbau Freundes, weiter. Das sind diese beiden Teile...




… die zusammen geklebt so eine Art Wippe ergeben. Die nach dem Nacharbeiten dann in eine Halterung und am Rahmen eingehangen werden sollen, aber sie soll laut Bauplan beweglich bleiben.




Der Tipp dazu war nun, in diese beiden Fächer, die man links und rechts, sieht, je eine Stück Sheet einzukleben, so das diese Wippe nicht mehr nach unten heraus fallen kann, da sie ja später dort hängt.
Eine Suche, bei den Teilespritzlingen, ob es nicht evtl. doch schon zwei Teile geben könnte, auch wenn sie nicht im Bauplan erwähnt werden, blieb allerdings erfolglos.
So habe ich mir aus einem Reststreifen, von 0,75mm Sheet, zwei 9,5mm Stücke abgeschnitten.




Dann wurde die Wippe eingesetzt und die Sheetstücke eingeklebt, sie sind unwesentlich höher als der Rahmen und wurden später, entsprechend dem leicht gebogenen Rahmen abgeschliffen.




Mir wurde zwar, zugetragen das man das nicht unbedingt machen muss, denn es würde auch so halten. Aber wenn ich auf diesen Tipp nicht reagiert hätte, könnte es sein das ich mich später sehr Ärgern würde, wenn sich das Teil beim anheben lösen und herausfallen würde.
So bin ich nun aber auf der sicheren Seite, da sich hier nichts mehr lösen kann, wie man auf den folgenden Bildern sieht.






Aber gut, bis dahin gab es noch einiges zu tun, nachdem ich dann ja schon die Hauptträger zusammen geklebt hatte, hat es eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis sie auch verschliffen waren.






Dann wurde das erste Fahrwerksteil angebracht, hier zuerst die linke Seite.




Ca. eine halbe Stunde später wurde dann die rechte Seite angebracht.




Das heißt nun, die erste Lackierung war geplant und damit sich das dann auch mal lohnt, wurden auch gleich noch die Kühlerteile mit vorbereitet. Ach ja was ich vergessen hatte, war den kurzen Kardan am Motor anzubringen, somit bekommt der Morgen auch gleich noch einen Schlag Farbe mit ab.




Nun aber wie es schon so üblich ist bei mir, mal wieder ein Stellprobe und wie ich finde sieht es doch schon richtig gut aus.






So das war es dann aber auch für heute, bis zum nächsten mal dann,


LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

06.10.2018 10:14
#7 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus zusammen,

Jetzt ging es dann, erst einmal um das Armaturenbrett, das was da im Bausatz dabei ist, wollte mir schon gar nicht gefallen und einfach nur ein Decal darüber ziehen auch nicht.




Also was neues musste her, dazu habe ich mir wieder das original Teil, in mein Grafikprogramm, direkt eingescannt und anschließend wurde es abgezeichnet und die Position der einzelnen Instrumente festgelegt.
Daraus ergab sich dann auch gleich die Bohrschablone die ich noch brauchte.
Da ich einiges an Bildmaterial von einem Modellbaukollegen bekommen hatte, konnte ich mir hier das beste für die Instrumente heraus suchen und habe dann hier jedes einzelne Instrument ausgeschnitten und in mein Grafikprogramm importiert und anschließend die Instrumente auf die richtige Größe gebracht, in diesem Fall haben sie einen Durchmesser von 2mm.
Das nächste Bild, zeigt diese ganzen Vorgänge praktisch auf einmal, dazu dann auch noch das Instrumentenbrett stark vergrößert.




Die Bohrschablone(n) wurden ausgedruckt und auf ein Reststück von 0,5mm Sheet geklebt, dann wurden die 2mm Löcher gebohrt, versäubert und das Vorderteil des Instrumentenbrettes ausgeschnitten.






Mittlerweile war dann auch das ausgedruckte Decal, der Instrumente, trocken und wurde auf ein anderes Reststück angebracht, die Löcher wurden dann noch vorsichtig mit meinem Chromstift behandelt.




Nun wurde das übereinander geklebt und gewartet bis es soweit trocken war und dann grob ausgeschnitten. Das nächste Bild zeigt hier nun meinen 1. Versuch, darunter das Original und darunter dann das was verbaut wird.




Verbaut wird das dann ungefähr so aussehen...




… allerdings muss noch etwas nach geschliffen werden bis es richtig passen wird, dann können auch noch zwei/drei Hebelchen angebracht werden.

Nun noch das Ergebnis der letzten Lackdusche, natürlich auch erst mal in „Silber“.




Das nächste was ich dann geändert hatte, war eigentlich nur eine kleine Bastelei, das im Bausatz befindliche Auspuffrohr, sieht ohne Bearbeitung, einfach nur fürchterlich aus. Diese Klappendarstellung ist so was von klobig, das ich das so einfach nicht lassen konnte.




Das was ich ändern wollte, könnt ihr auf dem obigen Bild auch schon sehen, da sind mir mal ein paar Ätzteile übrig geblieben, so das ich hier nun eine der Auspuffklappen verwenden konnte. Zuvor habe ich aber das Rohr aufgebohrt und anschließend dünner gefräst.




Nun wurden die Ätzteile soweit zusammen gebaut und der Haltering um das Rohr geklebt, leider war es ca. 3mm zu kurz, so das ich hier für die Halterung der Klappe ein kurzes Stück Plastikrohr durchbohrt habe, was das wieder ausgleicht.




Um die Klappe nun beweglich zu befestigen habe ich ein 0,3mm Stück Stahldraht genommen, ist aus Gefrierbeutelverschlüssen, die sich nicht nur gut für Antennen bewährt haben. Links und rechts kam dann noch je ein Tropfen Sekundenkleber ran, zum sichern.




Nun konnte das Rohr, sowie die Luftansaughutze, an der Motorabdeckung festgeklebt werden. Diese Haltegriff, links und rechts, auf dem nächsten Bild, habe ich aber nicht angebracht. Zum Einen sind die einfach zu dick und zum Anderen sind sie dies Griffe auf meinen Vorbildfotos gar nicht vorhanden.




Somit war dann wieder eine kleine Baustufe fertig gestellt und es konnte mit den Batterien weiter gehen.

Es geht hierbei um zwei Batterien, die bei meinem Vorbild, ganz offen auf der linken Seite, neben dem Fahrersitz untergebracht sind.


Quelle: ironmartonline.com



Aus der Nähe betrachtet sieht eine der Batterien so aus:


Quelle: ironmartonline.com



Da mein Fundus an Batterien nicht wirklich was brauchbares hergab, das sind alles alte Batterien aus AMT Bausätzen, war selbst Bau angesagt.




Also erst mal wieder ein paar Teile zeichnen, dabei wurden dann auch gleich das Catlogo, sowie der Schriftzug mit angefertigt.




Die Teile wurden aus- und zugeschnitten, stellenweise zurecht gefeilt und angepasst, dann zusammen gebaut.




Auch die Hebegriffe habe ich angefertigt, die Seilchen sind aus gezogenem Gussast zurecht geschnitten, die Griffe selber wurden mit kleinen Stücken von meinem Abklebetape dargestellt. Dann noch in schmale Streifen von 0,5mm Sheet, je zwei Löcher gebohrt und die Seilchen eingeklebt.




Im Rohbau sahen die Batterien nach einem Nachmittag, an Arbeit, dann so aus:




Die Batterien wurden dann matt Schwarz lackiert, die Kontakte in Eisenfarben bemalt und die Griffe noch in Dunkelgrau abgesetzt und die Decal angebracht.




Das war es dann erst einmal wieder, bis zum nächsten Teil dann,

LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

07.10.2018 09:43
#8 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus allerseits,

Als nächstes war der Fahrersitz an der Reihe, der wollte mir so auch nicht gefallen, hinten war er offen und ob man das später sehen wird, weiß ich zwar nicht, aber egal, das wurde mit zwei Sheetplatten zugemacht.






Dann noch verspachtelt und geschliffen, wie immer eine meiner Lieblings Beschäftigungen...




Zu guter Letzt wurde der Sitz noch mit „After Eigth“ Leder bezogen.




Auch die Lehnen wurden hierbei nicht vergessen und fertig sieht es dann wie folgt aus.






Nun hatte ich mir auch mal genauer, die Pedalerie, mit den Fußstützen angesehen und es war klar so kann das nicht bleiben, hier muss auf jeden Fall Material weg, also Feile raus und losgelegt.




Als ich da nun so gemütlich beim Rum feilen war, kam mir der Gedanke, warum machst du sie nicht gleich neu und zwar mit Material aus Resten von Ätzteilen, die du noch hast.
Meine Wahl viel auf einen Ätzrahmen, der genau die richtige Breite für mein Vorhaben hatte. Zunächst die Originalteile vermessen und auf den Rahmen übertragen, dann noch die Löcher festgelegt, wo später die Stangen rein sollten und je zwei 1mm Löcher gebohrt. An der rechten Fußraste kamen dann noch zwei 0,6mm Löcher zu, an dieser Stange wird dann das Gaspedal befestigt.




Dann wurden die Teile abgeschnitten und zurecht gebogen, die Messing- und Stahlstange abgelängt und eingeklebt und ein Gaspedal zurecht gebogen und auch angeklebt. Nun noch zwei Bremspedale zurecht geschnitzt und auf gebogene Messingstäbe geklebt, fertig!
Im Vergleich mit den original Teile sehen die Neuen dann so aus:




Nun wurden noch zwei Langlöcher, mit einer Breite von 1,3mm, in die Bodenplatte gebohrt und ausgefräst, hier kommen dann die zwei Bremspedale rein und werden von unten her verklebt.




Nun wurden die Teile dann an ihre entsprechenden Stellen, angeklebt und ein Paar 1mm Schraubenköpfe wurden noch ergänzt, damit man auch sehen kann wie das im Original befestigt war.




Und zum direkten Vergleich, hier mal meine original Ansicht, der neu angefertigten Teile.


Quelle: ironmartonline.com



Gut, weiter geht es mit den Katzenraupe, der Kleinen... ein wenig Spachtelarbeit, war noch am Hydrauliköltank, ich denke mal das er das ist, der für den Kraftstoff sitzt ja hinten, zu bewerkstelligen.




Beim genauen ansehen, des Bildes mit der Pedalerie, viel mir noch ein Hebel auf, der an der Front kurz über dem Boden zu sehen ist, dieser wurde dann auch noch nachgebildet, ganz einfach aus einem gezogenem Gussast.




Der eigentliche Batteriekasten, der bei mir ja nicht zum Einbau kommt, musste aber für die Höhe herhalten, die, die Hebelarmatur braucht um wieder auf die richtige Höhe zu kommen. Dazu wurden ein paar Sheetreste zusammen geklebt und zu gefeilt, auch die 2 Hebel die hier eingebaut werden sollen, wurden aus Gussast neu und schlanker hergestellt.






Nun wurde das Sitzgestell auf die Plattform geklebt und die Hebelarmatur kam hinzu, dazu wurde dann der Sitz mit einer der Armlehnen, noch locker mit eingelegt, um die richtigen Abstände zu bekommen.




Nun konnte es auch endlich mal eine halbwegs vernünftige Stellprobe, mit all den neuen Teilen geben, so das man nun auch erkennen kann was und vor allem wie es einmal aussehen wird.








Nun wurde das Räumschild schon mal zusammen gebaut, zuerst noch ohne Probleme.




Hinten, am Schild, werden 10 dreieckige Teile verbaut, damit die aber dann auch nahtlos passen, müssen sie an ihrer kurzen Kante, neu zugeschliffen werden und zwar in einem etwas flacheren Winkel, als zuvor, hier hilft einfach nur ständiges anpassen, dann das einkleben usw., usw.




So das war es bis hier nun wieder, schönen Sonntag noch und bis zum nächsten mal,


LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

09.10.2018 08:42
#9 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus allerseits,

Dann hatte ich, in einem Anfall von Übermut, mal eine Stellprobe des Kätzchens, auf meinem Tieflader gemacht und schon hatte ich ein AUTSCH, so geht das aber nicht, Erlebnis. Da ich damals beim Bau des Tiefladers, die Kanten oberhalb des Decks, nicht verändert hatte, würde die Katze nun selbige einfach platt Bügeln, wenn ich da nichts unternehme.




Nun aber den Tieflader um zubauen, war einfach „out of order“ aber eine unterstützende Holzkonstruktion, auf das Deck zu bauen kein Problem. Diese soll aber nicht befestigt werden, so dass man den Tieflader auch, immer noch, anderweitig einsetzen kann.

Holzleisten hatte ich nun noch ein paar da und hoffte das die auch reichen würden, was sie dann auch haben. Aber einfach nur ein paar Balken zusammen zu zimmern war mir dann auch nicht gut genug, so das ich mir zuerst lange Teile für zwei Rahmen, angefertigt habe.






Jeweils 2 der Leisten wurden dann mit 3,3cm langen quer Leisten verbunden, das bildet dann den Bereich wo später die Ketten mit ihrem Hauptgewicht, drauf stehen werden.




Diese beiden Teile, wurden dann an ihren Enden mit langen Leisten, zu einem Teil zusammengefügt.






Für zusätzliche Stabilität, sorgen nun noch 48 kurze Querleisten, die in je drei Teilen, I-förmig in die Mitte geleimt wurden. Im ersten Durchgang, unten flach, dann als nächstes stehend senkrecht und zum Schluss wieder flach oben drauf, das war am einfachsten und ging auch am schnellsten.






Nachdem der Leim dann ausgehärtet war gab es noch eine Stellprobe...




… sitzt, passt, wackelt und hat Luft, das wurde später noch etwas gealtert, aber nur ein ganz klein wenig.

Da das aber jetzt schon mal, so alles auf dem Tieflader drauf war, war es auch kein Problem sich den Zug mal im ganzen zu begucken...




Nun denn, bis zum nächsten mal wieder, hier auf dieser Baustelle,


LG Bernd

Mart Offline




Beiträge: 3.913

10.10.2018 05:53
#10 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Hallo Bernd!

Die Holzkonstruktion sieht schon gewaltig aus und soviel Arbeit würde der Ami sich nicht aufhalsen. Ein paar Bohlen hingelegt - fertig. Denn wenn der Dozer mit seinen Ketten über diese Holzdinger fährt, zerbröseln sie wie harte Semmeln. Das gibt nur Sägemehl.

Davon abgesehen.... Wieso hat ein Tieflader / Flachbettaufleiger, der dazu noch Auffahrrampen hat, überhaupt diese "Ladekanten" an der Seite??? Das ist kontraproduktiv und in der Praxis nicht üblich Ich hätte die Ladekanten einfach abgeschnitten.

Gruß,

Martin




Nachschub rollt!

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

11.10.2018 08:04
#11 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus zusammen,

Na ja als ich mir damals den Trailer gebaut, bzw. aus dem HeavyDuty Trailer von Revell umgebaut habe, Martin, hab ich mir über diese Kante absolut keine Gedanken gemacht. Auch von einer Ladung war damals weit und breit nichts zu sehen, so erschien mir die Holzkonstruktion, als die beste Lösung.

So nun aber noch eine kleine Bastelei und eine Änderung, dazu später mehr, die Bastelei bezieht sich auf den Hydraulikzylinder, der in Fahrtrichtung links an der Halterung, des Räumschildes befestigt ist und dient dazu, die Selbige verstellen zu können.


Quelle: ironmartonline.com



Mein Ausgangsmaterial für den Bau, ist einmal das original Teil, 1 Röhrchen mit 4mm Innendurchmesser und eine 2mm Rundstange. Dazu kam dann später noch ein paar Stücke von 0,5mm Sheetplatten.




Nun wurde das original Teil zersägt, hier wurden ca. 2cm heraus getrennt, das schwarze Röhrchen wurden ca. um die Hälfte gekürzt und über das gelbe Original geklebt. Dann ein 2mm Loch gebohrt um die Rundstange einsetzen zu können, wobei sich herausstellte da die 2,1mm hat, gut so musste halt noch etwas gefräst werden.
Dazu noch eine Sheetstück zurecht schneiden, die Maße ergaben sich aus dem schwarzen Röhrchen und dann aufkleben zum Schluss noch ein weiteres weißes Röhrchen, als Muffe über das 2mm Rohr geklebt. Das dann in ruhe trocknen lassen.




Damit das etwas mehr Struktur bekommt und man sieht es auch auf dem original Foto, wurden noch vier kleine Dreieckstücke aus Sheet zugeschnitten und angeklebt, etwas feilen, fertig. Zusätzlich wurden noch 0,8mm Schraubenköpfe, auf der einen Seite und Mutter auf der anderen Seite angeklebt.




Hier nun noch einmal beide Halterungsteile, zum Vergleich.




Und nun kommt die Änderung, es geht um diese zwei kleinen spitz zulaufenden Teile, laut Bauplan sollen sie beweglich an der großen Halterung angebracht werden, warum das beweglich sein soll, entzieht sich aber noch meinem Verständnis.
Allerdings geht hier der Bolzen des einen Teiles nicht wirklich durch das Loch in der Halterung um dann mit dem anderen verklebt werden zu können.




Aber gut, ich habe diesen Bolzen, mit einem 2mm Röhrchen verlängert und das Loch im anderen Teil komplett aufgebohrt.




Nun ließen sich die Teile problemlos mit einander verkleben und beweglich sind sie nun auch.




Allerdings muss hier nun noch so einiges verspachtelt und anschließend geschliffen werden, so habe ich das nicht lassen.



Bis zum nächsten mal dann wieder,


LG Bernd

Mart Offline




Beiträge: 3.913

12.10.2018 22:30
#12 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Hi Bernd!

Warum die Halter beweglich sein müssen? Weil Du mit diesen Hydraulikstempeln die Neigung des Schildes verstellst.
Das Anheben und Absenken des Schildes erfolgt über die Hydraulikstempel, die weiter oben angebracht sind.

Die Zylinder sind Dir übrigens sehr gut gelungen

Gruß,

Martin




Nachschub rollt!

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

13.10.2018 09:38
#13 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus allerseits,

Danke für dein Lob Martin, ja diese eine Hydraulik ist auch für das schwenken des Schildes insich gedacht, haben auch nicht alle Raupen und im Bausatz war das auch so nicht vorgesehen. Da wären wesentlich mehr Umbauarbeiten notwendig gewesen, als ich eingeplant hatte und so habe ich mich nur auf die Darstellung beschränkt, weil eigentlich hier auch alles statisch ist.

Als nächstes hatte ich die Hauptträger gespachtelt...




… so hatte ich aber vergessen mir noch ein paar Schleifhilfen fertig zu machen, echt blöd sowas. Ich mache diese schon seit geraumer Zeit selber, in dem ich einfach Holzleisten, mit Alleskleber auf mein Schleifpapier klebe. Das hat den Vorteil das ich es mir immer genauso zurecht machen kann wie ich dann auch brauche und nicht umgekehrt. In diesem Fall war es 240iger trocken und 600derter nass, hier mal schnell in 2 Bildern dargestellt.






Aber am Mittag konnte ich dann loslegen, mit meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Schleifen der Träger.




Danach habe ich dann noch die 2 Haupthydrauliken gebaut, zuerst die Halterungen, die später an das Räumschild, bzw. dessen Halterung kommen.



Bei den Zylinder selber muss man etwas aufpassen, Haltenasen und Löcher gibt es hier nicht, auch innen muss man genauer hinschauen, ob es da Grate, Auswerfermarken oder ähnliches gibt, um später die Gangbarkeit der Hydraulikstangen gewährleisten zu können. Auch empfiehlt es sich die Stangen soweit wie möglich heraus gezogen, ein zulegen und dann die Zylinderteile zusammen zu kleben.




Nachdem das dann trocken war und die Stangen sich auch bewegten, wurden noch die Klebekanten verschliffen. Nun wurde aus einem Röhrchen zwei kurze Stücken abgetrennt, etwas zu gefeilt und als Anschluss für eine Leitung am unteren Ende des Zylinders angeklebt.
Am oberen Ende wurden dann drei 0,8mm Löcher gebohrt, das eine davon ist das Gegenstück, für das von unten, hier wurde dann, an jeden Zylinder, eine Leitung angebracht.




Dann habe ich diese H-Förmige Teile, mit den Teilen einer Halterung ergänzt, ganz laut Bauplan, dann wurden aber noch die kleinen Noppen links und rechts abgeschnitten und durch zwei,1mm Löcher ersetzt. Hier kann es nun beweglich mit den jeweiligen Rahmenteilen verbunden werden.



Dann wurden die Rahmenteile, links und rechts angebracht, alles ok soweit, aber später dann erst mal eine Passprobe gemacht und sofort gesehen, das diese mittlere Halterung so einfach nicht passen wird, sie war schlicht und ergreifend falsch herum eingebaut, laut Bauplan halt...




Nun gut, zum Glück hatte ich oben an der Verbindung, da wo es beweglich ist, keinen Kleber angebracht und so konnte ich hier die zwei Teile gaaannz vorsichtig auseinander biegen und das Teil umgedreht, in der nun korrekten Lage wieder einbauen. Nun noch ein Tröpfchen Kleber, sicher ist sicher und alles war wieder im Lot.




Nun noch mal die komplette Räumschaufelhalterung aus einer anderen Perspektive, ist schon ein ganz schön wuchtiges Teil geworden.






Nun sollte dann aber Großes an Großes, damit zusammen kommt was ja auch zusammen gehört.



Das ging dann auch ohne irgendwelche Probleme über die Bühne, ich habe das praktisch in drei Durchgängen angeklebt. Zuerst die großen unteren Rahmenteile an das Räumschild angeklebt, danach den linken Hydraulikzylinder und die recht Haltestangen und zum Schluss dann diese mittlere Halterung festgeklebt.




So sieht das dann schon mal im Gesamten aus, wirklich wuchtig das Ganze.






Zur Probe dann das alles mal so ganz locker um das Kätzchen drapiert...








Als nächstes wird es dann wieder mal ein Eisen/Alulackierung geben und der hintere Erdsporn, sowie das Dach wollten gebaut werden, somit bis zum nächsten mal, auf dieser Baustelle,


LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

15.10.2018 09:12
#14 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus allerseits,

Die beiden Hydraulikzylinder, wollte ich im Gegensatz zur Bauanleitung, an der Raupe selber befestigen, anstatt am Räumschild.
Dabei habe ich dann schnell gemerkt, das dieses Bausatzteil, auf dem Bild oben die gelbe Stange, sehr labil und auch recht dünn ist und ich mir gesagt habe, das wird auf Dauer nicht ganz bleiben, irgendwie roch das nach Bruchgefahr...
So habe ich mich dazu entschlossen, das zu ändern, hierzu habe ich wieder auf mein 2mm Röhrchen zurück gegriffen und in genau der gleichen Länge, wie das original Teil abgeschnitten, das weiße Teil im Bild. Zuvor aber noch geprüft, ob es überhaupt passt und siehe da es passt besser, als das original Teil und vor allem ohne Spiel in den Aufnahmepunkten, auch an der Raupe passt es perfekt durch.
Da das aber nun ein Röhrchen war, kam mir der Gedanke, hier im Inneren noch einen 1mm Messingdraht, als Verstärkung zu verwenden, unten auf dem Bild. Diesen Draht habe ich dann 6mm länger abgeschnitten als das Röhrchen, so das es an jeder Seite 3mm vorsteht.




Damit das dann auch Sinn macht, habe ich in die Hydraulikzylinder, in den Aufnahmen, je ein 1mm Loch gebohrt und damit das auch genau zentriert wurde, habe ich mir noch von einem kleinen Reststück, des Röhrchens, ein kurzes Stück abgeschnitten und als Zentrierhilfe verwendet.




Zunächst habe ich dann, den Messingdraht eingesetzt und das Röhrchen drüber geschoben und alles mit einander verklebt und zum aushärten zur Seite gelegt. In dem Vergrößerungsausschnitt, in folgendem Bild, kann man gut sehen wie der Draht aus dem Röhrchen heraus schaut.




Nun wurde diese linke Hydraulik mit dem Röhrchen durch die Öffnung an der Raupe geschoben und die rechte Hydraulik dagegen geklebt. Damit das ganze dann auch genau gerade zueinander steht, habe ich mein Stahllineal zur Hilfe genommen und oben drauf gelegt. Das ist absolut gerade und auch nicht zu schwer um etwas dabei kaputt zu machen.




Das habe ich dann alles eine Weile in Ruhe gelassen und anschließend auf Gängigkeit geprüft! Alles funktioniert so wie gedacht, nichts wackelt oder hat spiel und lässt sich immer noch sehr gut bewegen.




Als nächstes hatte ich die unteren Halteteile der Hydraulik zusammen geklebt, da die Teile keinerlei Rastnasen, oder ähnliches haben muss man sehr genau arbeiten, mir haben da bei zwei Pinselstiele geholfen, die durch die Löcher passten und somit ein genaues Ausrichten möglich gemacht haben.




Nun wird der Hydraulikstempel, mit seinem kurzen Gegenstück an dem Fuß angebracht, auch hier wieder sehr vorsichtig mit dem Kleber hantieren, damit er beweglich bleibt.




Als nächstes wird die Bodenplatte des Hydraulikzylinders über den Stempel geschoben und eine Abschlusskappe auf den Stempel geklebt, sie verhindert das der Stempel aus dem Zylinder rutschen kann. Hier nun aber unbedingt das Aushärten der Teile abwarten, bevor man weiter macht.




Dann könne die beiden Zylinderhälften, bei eingelegtem Stempel, mit einander verklebt werden und ein Hydraulikanschluss mit Leitung wird auch am Zylinder angeklebt. Auf folgendem Bild unten ein Zylinder der zusammen gebaut ist und darüber, ist der Andere, noch in seinen Einzelteilen zusehen. Dieser wird dann wie eben beschrieben auch zusammen gebaut.






Nun habe ich die, jeweils zwei Teile, der Zylinderhalterung zusammen gebaut, auch diese Teile haben keine Rastnasen, bzw. Noppen, die den Zusammenbau erleichtern würden. So habe ich auch bei diesen Teilen, wieder die Pinselstiele zur Hilfe genommen, denn auch sie sollten perfekt zueinander ausgerichtet sein.




Hier gibt es dann aber dann doch wieder etwas Spachtel und Schleifarbeit, an den Klebenähten, bevor dann die Hydraulik selber eingebaut werden kann. Das soll mit Hilfe zweier Bolzen gemacht werden, da diese aber ganz leicht konisch sind, sie sollten wohl ohne Kleber halten, gehen sie auch mit Gewalteinwirkung nicht an ihren Platz. Hier hilft nur den oberen Bereich, unter den kleinen Haltenasen, leicht zu verschleifen und beim Einsetzen mit einem Tropfen Kleber zu sichern.




Nach einiger Zeit waren dann beide Hydrauliken, soweit schon mal zusammen gebaut und auf ihre Beweglichkeit hin geprüft.
An den Hydraulikanschlüssen, für die Leitungen, habe ich nun noch diese Haltenasen weggeschnitten, da ich nicht beabsichtige, den Vinylschlauch aus dem Bausatz zu verwenden. Stattdessen wurden hier je zwei 0,8mm Löcher gebohrt, dabei wurde beim rechten Zylinder durch gebohrt, hier gehen die Leitungen später durch und weiter zum linken Zylinder und am Linken nur angebohrt.




Das war es erst mal wieder, bis zum nächsten Teil,


LG Bernd

Truckoldi Offline




Beiträge: 116

19.10.2018 11:18
#15 RE: AMT/Ertl 6670 Caterpillar D8H Dozer antworten

Servus miteinander,


Nun geht es weiter und zwar mit dem Verbindungsteil, für die beiden Hydrauliken, dieses besteht aus vier Teilen. Auch an dem zusammen geklebten Mittelteil gibt es weder Nasen noch sonst was zum Verkleben, also auch hier genau Arbeiten und das Verspachteln und anschließende Schleifen der Klebnaht ist ja schon obligatorisch.




Noch die beiden Seitenteile ankleben und fertig, irgendwie erinnert mich das Teil, an die ganz frühen Flieger aus den Ü-Eiern von Anno schlagmichtod...



Nun konnten die beiden Hydrauliken, mit dem Verbindungsteil verklebt werden.






Auch hier hieß es wieder, Klebnähte verspachteln und verschleifen.






Dann ging es nun an den Erdsporn selber, der aus drei Teilen und zwei Bolzen besteht.




Hier wurden an den beiden Halterungen, innen, sämtliche Auswerfermarken entfernt und dann zusammen geklebt.

An der zusammen geklebten Halterung gibt es dann auch noch einiges zu verspachteln und anschließend zu verschleifen.
Kommen wir nun zu diesen beiden Bolzen, sie sollen, ohne geklebt zu werden den Erdsporn sichern und in verschiedenen möglichen Positionen halten, aber sie sind vom Durchmesser her, schlicht und einfach zu klein, die kann man schneller durch die Löcher schubsen, als ne Kaffeebohne durchs Wasser.
Ok, ist ja ein statisches Modell und kann man einkleben. Frage an „Radio Eriwan“, Antwort: „Im Prinzip ja“, aber, ich weiß ja selber noch nicht genau inwieweit und in welcher Position der Erdsporn, später auf dem Trailer, an der Raupe sein wird, oder aber ob er separat Transportiert wird, auf einem Flatbed Trailer zum Beispiel und deswegen auch dieser ganze Aufwand, alles beweglich zu machen.
Und hier kommt nun die Idee ins Spiel, ich baue mir aus Gussastresten einfach zwei neue Bolzen, die dann stramm in den Löchern sitzen, aber immer noch heraus genommen werden können. Diese zwei Gussastreste, seht ihr dann schon mal unten auf dem nächsten Bild.




Meine erste Idee ich könnte nun das so machen, das man den Erdsporn und die Kupplung so montieren kann, um das auch ein mal austauschen zu können, war nicht, weil es nach meinem jetzigen Kenntnisstand, keine Wahlmöglichkeit gibt, entweder die Kupplung, so wie bei meinem Vorbild...,


Quelle: ironmartonline.com



oder der Erdsporn und da ich schon soviel an Arbeit in den Erdsporn gesteckt hatte, hab ich mich nicht an das Vorbild gehalten und den Erdsporn fest montiert.

Weiter ging es mit dem Zusammenbau, des Erdspornes, als nächstes war das Verspachteln und Verschleifen, der Klebenähte, am Trägerteil angesagt.






Als nächstes waren dann dann die zwei neuen Bolzen dran, die wurden zuerst zugeschliffen und an einer Seite, wurde mit einer alten, aber heißen Cutterklinge, die Bolzen abgeflacht, so das ein Rand entstanden ist. Der Rand wurde dann noch rund und etwas bei geschliffen.




Nun wurden die Bolzen eingesetzt, angezeichnet und auf die richtige Länge abgesägt. Die Sägefläche wurde gerade geschliffen und die Kanten, rund herum angeschliffen.






Dann wurde der Erdsporn in seine Halterung eingepasst und die neuen Bolzen kamen an Ort und Stelle.Wie ich auf einem meiner original Bilder erkennen konnte, werden die Bolzen von je einer dicken Schraube nebst Mutter gesichert, auf dieses Detail werde ich, der besseren Zugänglichkeit wegen, verzichten.




Mittlerweile hatte ich auch den Tragbalken, für den Erdsporn zusammen geklebt und die äußeren Klebenähte verspachtelt, die dann auch wieder geschliffen wurden.




Nachdem hier auch alles versäubert war, konnten die drei Aufnahmepunkte für den, bzw. die Erdsporne, angeklebt werden. Hier kommt dann schon der Wunsch auf, sich doch mal Gedanken über die Anschaffung eines 3D-Druckers zu machen, dann hätte ich zumindest noch einen Sporn mehr...




Auch wenn sie nicht zum Einsatz kommen wird, habe ich dennoch die Kupplung zusammen gebaut, klar das auch hier versäubert werden musste...




Hier nun schon mal im Vergleich, der Tragbalken mit Erdsporn und die Kupplung.




Als nächstes wurde dann der Tragbalken an den Hydrauliken angeklebt und der Sporn eingesetzt.




Die nächsten drei Bilder, zeigen nun zum einen die Kupplung, hinter der Raupe, dann die Hydrauliken mit dem Tragbalken und auch noch beides, zum Vergleichen, somit ist dann auch klar warum man nicht beides anbauen kann und auch ein Wechsel nicht wirklich Sinn macht. Zumal die Hydraulik unten am Zwischenteil auch noch ein Kupplungsmaul besitzt, in das sogar der Kupplungsbolzen, der Kupplung problemlos hinein passt.








Somit sind nun alle Bausatzteile, verbaut, bzw. irgendwie auch schon angebracht und die letzte Baustufe im Plan ist abgeschlossen. Alles was jetzt noch kommen wird ist Eigenbau, zuvor heißt es aber mal wieder, waschen, legen, Fönen, nun ja trocken werden halt, damit wieder etwas Farbe ins Spiel kommen kann.

Also bis nächstes Woche dann wieder, hier auf meiner Baustelle,


LG Bernd

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